• Drill Down für SolvV-Meldungen

Auftraggeber: ein Sparkassen-Rechenzentrum
Die Aufgabenstellung
Im Rahmen der Umsetzung von Basel II ist in Deutschland die bisherige Grundsatz I Meldung durch die Meldung nach Solvabilitätsverordnung (SolvV) ersetzt worden. Die Berechnungsfunktionalitäten innerhalb der neuen SolvV-Meldung sind allerdings sehr komplex, so dass ein Abgleich der in den Meldebögen ausgewiesenen Beträge mit den Werten in anderen Statistiken nicht mehr möglich ist.
Hier sollte das Projekt „Drill Down für die SolvV-Meldungen“ ansetzen. Die neue EDV-Lösung sollte sicher stellen, dass die Anwender die in den Meldebögen ausgewiesenen Beträge nachvollziehen und der Aufsicht die Richtigkeit der Meldungen plausibel machen können.
Die Lösung
Die Kreditinstitute erhalten eine IT-Anwendung, die eine durchgehende Transparenz und Nachvollziehbarkeit der SolvV-Meldungen sicherstellt. Die Institute haben jetzt die Möglichkeit, die Auswirkungen einzelner Forderungen, Kunden oder Kundengruppen auf die regulatorische Eigenkapitalauslastung zu analysieren. Durch die IT-technische Umsetzung auf Basis einer zeitgemäßen Datawarehouse-Architektur ist die Lösung außerdem modern und zukunftsfähig.

Im Detail
  • Die an die Bundesbank zu meldenden Kreditrisiken könne jetzt nach diversen Kriterien genauer analysiert werden (wie Kundensegment, Verteilung der Bonitätsstufen oder Details bis zu jedem einzelnen Konto oder Wertpapierbestand)
  • Die „state of the art“ IT-Anwendung nutzt das ETL-Tool „Data Stage“ und „Business Objects XI“ als Business Intelligence Frontend, um Daten aus mehreren Quellen auf Basis einer Datawarehouse-Architektur in einer Datenbank verfügbar zu machen und zu präsentieren.
Nutzen für den Anwender
Mehr Informationen: Im Kern wird durch das sogenannte „Drill-Down“ erstmals die Auflösung von hochverdichteten Kennzahlen bis hin zu operativen Rohdaten ermöglicht.

Höhere Transparenz: Die SolvV-Meldungen werden transparent und nachvollziehbar. Die Kreditinstitute werden dadurch in die Lage versetzt, die Auswirkung bestimmter Engagements auf die Eigenkapitalauslastung besser zu erkennen und gezielt Optimierungsmöglichkeiten des Portfolios zu steuern.
Fazit
Die „state of the art“ IT-Umsetzung gibt den Anwendern bessere IT-Leistungen an die Hand und sorgt gleichzeitig für eine effizientere und kostengünstige Lösung. Trotz sehr enger Terminvor-gaben konnte das Projekt durch Anwendung aktueller Entwicklungstools und -techniken „in Time“ und „in Budget“ umgesetzt werden.