• Groß-Millionen-Kreditverordnung

Auftraggeber: ein Sparkassen-Rechenzentrum
Die Aufgabenstellung
Im Zuge der Umsetzung von Basel II wurden auch das Kreditwesengesetz (KWG) und die Großkredit- und Millionenkreditverordnung (GroMiKV) geändert. Stichworte: ratinggestützte Bemessungsverfahren für das Kreditrisiko, erweiterte Kreditrisikominderungstechniken, erweiterte Offenlegungspflichten oder die Ermittlung der Kreditäquivalenzbeträge. Die Anforderung des Sparkassen-Rechenzentrums an ITGAIN: Die grundlegende Neufassung der IT-Anwendung sollte verbunden werden mit einer Umstellung des Datenhaltungssystems auf DB2 und der Benutzerschnittstelle vom 3270-Dialog auf eine moderne browserbasierte Darstellung (Java-Anwendung).
Die Lösung
Mit der neuen Anwendung zur GroMiKV werden dem Benutzer in der Sparkasse automatisiert alle Daten für die gesetzlich vorgegebene Quartalsmeldung an die Bundesbank zur Verfügung gestellt.

Im Detail
  • Zusätzliche Auflagen und Normen werden berücksichtigt, wie die genauere Prüfung der Anrechnungsfähigkeit von Sicherheiten. Es werden außerdem erweiterte Meldepflichten abgedeckt, etwa zu neuen Produkten wie Kreditderivate.
  • Das Dialogsystem für den Anwender ist komplett neu erstellt (vom alten statischen
    3270-Host-Dialog zu einer modernen interaktiven Java-Anwendung).
Nutzen für den Anwender
Geringere Kosten: Für die Sparkassen reduzieren sich die Anwendungskosten, da die abzurechnenden CPU-Zeiten durch die Batch-Verarbeitung der neuen DB2-Datenbank deutlich sinken.

Schnellere Bearbeitung: Die Norm gibt vor, dass die Meldedaten innerhalb von nur 14 Tagen vor dem Meldetermin gesammelt und ausgewertet werden müssen. Das System gruppiert die Daten jetzt so vor, dass eine schnellere intuitive Zuordnung zu den Meldebögen möglich ist.
Fazit
Die grundlegende Neufassung der IT-Anwendung zur Großkredit- und Millionenkreditverordnung ist in der Projektrealisierung mit dem Partner ITGAIN sowohl in Time als auch in Budget, obwohl durch späte gesetzliche Vorgaben eine sehr kritische Terminsituation vorgegeben war.

Die Nutzer können mit dem Ergebnis zufrieden sein: Die Anwendungskosten sinken, die Bearbeitung wird schneller und die moderne Java-Oberfläche ist komfortabler und ergonomischer.